Arbeitsorganisation, QM und (Selbst-) Fürsorge

Fortbildungen für Hebammen, Praxen und geburtshilfliche Teams

Für eine sichere und einträgliche Arbeit brauchen Hebammen nicht nur fundiertes fachliches Wissen, sondern auch Softskills, die in der Ausbildung oder im Studium nicht unbedingt vollumfänglich vermittelt werden können.

Es lohnt sich nicht nur beim Einstieg in die Freiberuflichkeit, sich wichtige Grundlagen zu den administrativen Tätigkeiten anzueignen und sich Gedanken zu machen, mit welcher Grundhaltung, welcher Arbeitstruktur und welchem kommunikativem Rüstzeug Sie starten.
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu folgenden Fortbildungen zu diesem Themenbereich:

  1. Einstieg in die freiberufliche Wochenbettbetreuung
  2. QM-Handbuch für das Wochenbett
  3. Leitbild, Ethik und (Selbst-) Fürsorge

 

Einstieg in die freiberufliche Wochenbettbetreuung

Für Ihren Einstieg in die freiberufliche Wochenbettbetreuung erhalten Sie hier Informationen zu den grundlegenden Anforderungen an die Organisation, zu Haftpflicht und sozialen Absicherungen, sowie zu den Inhalten und Anforderungen an eine freiberufliche Wochenbett-Betreuung aus Sicht der Hebammenprofession und der Krankenkassen.

  • Informationen zu den grundlegenden Anforderungen für die freiberufliche Betreuung im Wochenbett
  • Organisation
  • Haftpflicht
  • soziale Absicherungen
  • Vorgaben der Krankenkassen für die postpartale Betreuung
  • Berufsfachliche Inhalte und Anforderungen an diese Tätigkeit

Die Anerkennung im Sinne der Fortbildungspflicht wurde beantragt.

 

QM-Handbuch für das Wochenbett

Qualitätsmanagement und QM-Handbuch sind aus der freiberuflichen Hebammenarbeit nicht mehr wegzudenken.
Aber was sind die Mindestanforderungen? Worauf muss ich achten? Wie kann ich sie systematisch umsetzen? Was muss alles noch zusätzlich bedacht werden? Stellen Sie der Dozentin Ihre Fragen und tauschen Sie sich mit Kolleginnen aus.

In diesem Seminar wird auf die gesetzlichen Voraussetzungen eingegangen und die Grundlagen zur den Mindestanforderungen an ein QM-System für das Wochenbett vermittelt. Gemeinsam geht die Dozentin anhand des internen Auditbogens die Fragen durch. Die Teilnehmenden können hierbei Schritt für Schritt die Mindestvoraussetzungen nachvollziehen und bekommen Beispiele zur Umsetzung.

Daraus ergibt sich ein persönlicher Maßnahmenplan, mit dem gezielt und effektiv das QM-System umgesetzt, vervollständigt und weiterentwickelt werden kann.

Infos für Hebammen aus dem deutschsprachigen Ausland:

Die Fortbildung bezieht sich zwar primär auf den Hebammenhilfevertrag in Deutschland, aber dessen Grundlagen sind gesetzliche und behördliche Vorschriften, die auch in Österreich und Schweiz gelten, wie zu den Themen Gerätewartung, Hygiene, eigene Prozesse, Fortbildungspflicht, Dokumentation etc. Daher kann vieles für die eigene Praxis hergeleitet werden.

Die Anerkennung im Sinne der Fortbildungspflicht wurde beantragt.

 

Leitbild, Ethik und (Selbst-) Fürsorge

Dieser Workshop bietet die Gelegenheit, sich der eigenen Haltung und Überzeugungen in Bezug auf die Wochenbettbetreuung klarzuwerden und diese auszuformulieren. Dies erleichtert eine klare Kommunikation über das eigene Angebot, den Umfang und die Inhalte der Nachsorge an die zu betreuenden Frauen und Familien. Es hilft auch dabei, die eigenen Grenzen zu erkennen, zu setzen und zu vermitteln.

Im Austausch mit anderen Kolleginnen können Sie versuchen, ihre Ethik, Ihr Leitbild und Ihr Angebot genauer zu umreißen und zu formulieren.

 

Die Anerkennung im Sinne der Fortbildungspflicht wurde beantragt.

 

Ihre Dozentinnen

  • Tara Franke
    (Hebamme, Sexualpädagogin, Wissenschaftsjournalistin)
  • Denize Krauspenhaar
    (Hebamme, Diplom Gesundheitsmanagerin, Systemauditorin, Klinische Gesundheitsmanagerin)

Externe Fortbildungen

Dieses Thema ist auch bestens geeignet für die Schulung eines ganzen Teams, z.B. einer geburtshilflichen Abteilung, einer Praxis oder eines Geburtshauses.
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