Notfälle
Anerkannte Notfall-Fortbildungen

Hebammen sind durch die Berufsordnungen der Länder zur regelmäßigen Fortbildungen in Notfällen verpflichtet. Eine Übersicht über die Bestimmungen in den einzelnen Bundesländern finden Sie z.B. auf dieser Seite des DHV.

Fortbildungspflichten, die sich aus dem Rahmenvertrag mit den Krankenkassen ergeben (Anlage 3 der Qualitätsvereinbarungen):

§ 3 Maßnahmen zur Erzielung der Strukturqualität

5) Die Hebamme ist gemäß der jeweiligen Berufsordnung der Hebammen der Länder verpflichtet, an Qualitätssicherungsmaßnahmen und an Fortbildungsmaßnahmen teilzunehmen. Sofern in der für die Hebamme jeweils geltenden Berufsordnung kein Stundenumfang definiert ist, gelten als Fortbildungsmaßnahmen die nachweisliche Teilnahme an Fortbildungen von mindestens 40 Unterrichtsstunden innerhalb eines Zeitraumes von drei Jahren. Der dreijährige Fortbildungszeitraum verlängert sich bei Ruhen der freiberuflichen Hebammentätigkeit um die jeweilige Ruhezeit. Sofern keine Fortbildungsinhalte in der für die Hebamme geltenden Berufsordnung definiert sind, müssen die Fortbildungen dem jeweiligen Leistungsspektrum und dem aktuellen Stand der Hebammenwissenschaften entsprechen, mindestens jedoch Neugeborenen-Reanimation, Risikomanagement und Notfall-Maßnahmen (auch Erste-Hilfe-Kurse) abdecken.

 

Unsere Fortbildungen werden regelmäßig in NRW im Sinne der Fortbildungspflicht geprüft und als Notfallfortbildungen anerkannt. Genaueres zu den einzelnen Themen finden Sie in den Anschreiben, das SIe bei Ihrer Kursreservierung erhalten.